Samstag, 18. November 2017

eTwinning



https://www.etwinning.net/de/pub/index.htm

Das EU-Programm eTwinning bietet eine Möglichkeit für Schulklassen interaktiv mit anderen Schulen aus diversen EU-Ländern an gemeinsamen Projekten zusammenzuarbeiten.
Die Lehrkräfte können sich gegenseitig austauschen, kommunizieren, kooperieren und gemeinsam Projekte entwickeln. Für Schülerinnen und Schüler gestaltet sich das Lernen unterhaltsamer, interessanter und spannender. Zudem wird aktiv die Entwicklung von Schlüsselqualifikationen, wie das Sprechen einer Fremdsprache, gefördert. Somit wird den Schülern die einen bilingualen Unterricht besuchen die Möglichkeit geboten ihr erlerntes Wissen zu verfestigen.
Unter anderem entwicklen die Schüler ein Verständnis für andere Länder und Kulturen. Des Weiteren ist das EU-Programm kostenlos und zertifiziert.

Das Web als Spiegel und Bühne

Die Frage, warum sich Menschen dazu entscheiden, sich im Internet zu präsentieren, wird von vielen Soziologen und Psychologen aufgegriffen. Jemand anderes zu sein, scheint für viele Nutzer extrem attraktiv zu sein. Auf der Suche nach den Gefahren im Web 2.0 bin ich sehr oft auf dieses Thema gestoßen. Die Verfälschung der eigenen Persönlichkeit und das Aufsetzten einer Maske erschweren es, Realität und Leben im Web zu unterscheiden. Nicht nur das gefakte Leben wird thematisiert, sondern auch die Tatsache, dass Menschen Anerkennung, Aufmerksamkeit und Akzeptanz in den sozialen Netzwerken suchen. Den Aufsatz von Sarah Mönkeberg empfand ich als sehr gelungen, da er auf viele dieser Fragen Antworten liefert. Obwohl der Text von 2013 stammt, ist er immer noch aktuell. Hier der Link zum Text: https://www.bpb.de/apuz/157546/das-web-als-spiegel-und-buehne-selbstdarstellung-im-internet?p=all

Dienstag, 14. November 2017

Aktuelle APuZ-Ausgabe zum Thema Darknet

Die aktuelle Ausgabe 46-47/2017 der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" (APuZ) befasst sich mit dem Thema Darknet und steht im Volltext kostenlos zur Verfügung. Die Kurzbeschreibung auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) lautet:
Spätestens nachdem im Juli 2016 ein 18-jähriger Schüler am Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen erschoss, ist auch der deutschen Öffentlichkeit das Phänomen "Darknet" bekannt. Hier soll der Attentäter den Kauf der Tatwaffe angebahnt haben. In den Schlagzeilen erschien das Darknet entsprechend als anrüchige, "dunkle" Seite des Internets. In der Berichterstattung über das Darknet wird aber auch seine "helle" Seite betont: Die absolute Anonymität bietet Menschenrechtlern, Journalistinnen und Whistleblowern in repressiven Staaten Schutz vor politischer Verfolgung. Für sie ist das Darknet oft die einzige Möglichkeit, sich politisch zu engagieren und der staatlichen Überwachung zu entkommen.
Die Ausgabe umfasst die folgenden Aufsätze: 
  • Stefan Mey: "Tor" in eine andere Welt? Begriffe, Technologien und Widersprüche des Darknets - Das Darknet gilt als Gegenentwurf zum World Wide Web und will eine vor Überwachung geschützte unzensierte Kommunikation ermöglichen. Wie zu erwarten, wird die gebotene Anonymität auf gesellschaftlich erwünschte wie ethisch unerwünschte Weise genutzt.
  • Otto Hostettler: Hilflose Ermittler. Warum Kriminelle im Darknet wenig zu befürchten haben - Das Handelsvolumen auf den anonymen Marktplätzen im Darknet hat sich innerhalb der vergangenen Jahre vervielfacht. Die Anonymität bietet Kriminellen ungeahnte Möglichkeiten und stellt Ermittlungsbehörden vor größte Herausforderungen.
  • Daniel Moßbrucker: Netz der Dissidenten. Die helle Seite im Darknet - Das Darknet bietet Rückzugsräume für Dissidenten und Journalisten. Die Technologie hilft, demokratische Strukturen zu stärken. Der Handel mit Spähsoftware sowie weitgreifende Überwachungsgesetze in vielen Ländern beschneiden diese Räume jedoch zunehmend.
  • Matthias Schulze: Going Dark? Dilemma zwischen sicherer, privater Kommunikation und den Sicherheitsinteressen von Staaten - Im Zuge des Antiterrorkampfes wird immer wieder gefordert, Verschlüsselungstechnologien zu schwächen. Dabei haben sie einen großen Nutzen im Bereich der Cybersicherheit. Wenn sie geschwächt werden, erhöht man nicht die Sicherheit, sondern senkt sie.
  • Friedemann Brenneis: Phänomen Bitcoin. Geld, Technologie und gesellschaftliches Ereignis - Vom verruchten Darknet-Geld zur gehypten Digitalwährung mit Milliardenwert: Der Bitcoin hat es innerhalb weniger Jahre weit gebracht. Doch liefert dieses mysteriöse Phänomen mehr Fragen als Antworten. Vor allem: Was ist das eigentlich – und warum ist es noch nicht gescheitert?
  • Albrecht Beutelspacher: Eine kurze Geschichte der Kryptografie - Die ersten Verfahren der Kryptografie sind militärischen und politischen Ursprungs, und sie spielten sich zwischen Staaten ab. Heute ist Verschlüsselung aus unserem Alltag kaum wegzudenken und ermöglicht uns, die Vertraulichkeit von Kommunikation zu schützen.
  • Meropi Tzanetakis: Drogenhandel im Darknet. Gesellschaftliche Auswirkungen von Kryptomärkten - Der Onlinehandel mit Drogen ist so alt wie das Internet selbst. Technologische Innnovationen wie neue Verschlüsselungsmethoden haben jedoch zu einem systematischen und weltweiten Vertrieb von verbotenen Substanzen und anderen Produkten im Web beigetragen.

Mittwoch, 1. November 2017

Top 200 Tools for Learning 2017

Die schon fast legendäre Liste der "Top 200 Tools for Learning" für das Jahr 2017 wurde veröffentlicht. Sie wird von Jane Hart vom "Centre for Learning & Performance Technologies" erstellt. 2.174 "learning professionals" aus 52 Ländern stimmen dafür ab. Auf der entsprechenden Website findet man die 200 Tools mit Kurzbeschreibungen sowie drei weitere Listen. Der Besuch lohnt sich...

Dienstag, 31. Oktober 2017

Medienkompetenz und politische Bildung - neuer Sammelband der bpb

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat kürzlich einen für dieses Blog unmittelbar einschlägigen Sammelband veröffentlicht:

Gapski, Harald / Oberle, Monika / Staufer, Walter (Hg.) (2017), Medienkompetenz. Herausforderung für Politik, politische Bildung und Medienbildung, bpb Bonn.

Das Buch kann bei der bpb bestellt (4,50 €) oder kostenlos als pdf oder ebook heruntergeladen werden. Die Beschreibung auf der bpb-Website lautet:
Die digitale Transformation der Gesellschaft ist in vollem Gange und macht auch nicht vor dem politischen System halt: Bots und Big Data Analysen in Wahlkämpfen, Leaks und Fake News in der Berichterstattung und neue digitale Partizipationsmodelle verändern die politische Kommunikation und Willensbildung. Um Verunsicherung über deren Wirkungsweise zu begegnen ist kritisches Denken gefragt, diese neuen Phänomene und die Mechanismen zu verstehen. Dabei wachsen Medienbildung und politische Bildung zusammen. Medienkompetenz kommt eine Schlüsselrolle als Demokratiekompetenz zu.

Der Schriftenband beschreibt die lange gewachsenen und jetzt aktuellen Herausforderungen über digitale Gesellschaft und politisches Handeln, skizziert Medien- und bildungspolitische Positionen, Forderungen und Strategien und begründet Medienkompetenz als eine Schlüsselkompetenz für politische Urteils- und Handlungsfähigkeit. Medienkompetenz als Aufgabe für Politik und Ziel politischer Bildung:

Der Band zeigt Wege in die Bildungspraxis, Gestaltungsmöglichkeiten der Medienkompetenzförderung und der Professionalisierung und fordert Politik, politische Bildung und Medienbildung mit strukturierten Beiträgen zum Handeln auf, die Digital- und Medienkompetenzen entlang der Bildungskette - von der Kita bis zur außerschulischen Bildung - zu stärken und neue, zeitgemäße Formate zu entwickeln. Dieser Schriftenband will Diskurse der Medienpädagogik/Medienbildung und der Politikdidaktik/politischen Bildung in einen fruchtbaren Austausch miteinander bringen.

Donnerstag, 24. August 2017

Digitalistan: Internetsucht

Das Blog "Digitalistan" des WDR widmet sich anlässlich der gamescom und der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts der Drogenbeauftragten der Bundesregierung in einem ausgewogenen und lesenswerten Beitrag dem Thema Internetsucht:
Dennis Horn
: "Internetabhängigkeit - die Krankheit, die es vielleicht gar nicht gibt" (18.08.2017)

Donnerstag, 27. Juli 2017

"Kindersitter" fürs Internet

Bei meiner Suche nach einem guten Thema bin ich bei Chip.de hängen geblieben. Diese haben unter dem folgenden Link ein paar gute Kinderschutzprogramme aufgelistet. Hier werden auch Vor- und Nachteile aufgezeigt: http://praxistipps.chip.de/die-besten-kinderschutz-programme-fuers-internet_9749

Waffen- und Drogenhandel auf Instagram

Die Plattform Instagram, eigentlich als eine Art "Fototagebuch" bekannt, wurde von Waffen- und Drogendealern zweckentfremdet. Völlig hemmungslos bieten zum Beispiel Drogendealer ihre Produkte auf Instagram an und erreichen durch verschiedene Hashtags auch eine breite Masse.

Wie das ganze abläuft und wie man den Dealern jetzt versucht an den Kragen zu gehen, findet ihr hier: https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article122188888/Bei-Instagram-gibt-es-Waffen-und-Drogen-zu-kaufen.html

Mittwoch, 26. Juli 2017

Drive-by Downloads

Drive-by Downloads sind unbewusste oder unbemerkte Downloads. Diese sind meist Viren. Oft sehen Seiten, auf denen man solche Downloads findet, aus wie seriöse Websites, beispielsweise von Anti-Virenprogrammen. Dort werden teilweise Kontodaten abgefragt. Hier findet man genaue Informationen und einige Möglichkeiten, sich davor zu schützen: http://www.cio.com/article/2448967/security0/6-ways-to-defend-against-drive-by-downloads.html

Donnerstag, 20. Juli 2017

Die zehn größten Gefahren im Internet

Der Verein Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz Bitkom e.V., stellt auf seiner Internetseite https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Die-zehn-groessten-Gefahren-im-Internet.html die zehn größten Gefahren im Internet vor.

Gefahren im Web 2.0 - Online-Betrug

Online Abzocke - Was tun?

Besondere Angebote, kostenlose Artikel oder simples Gewinnspiel - eine kurze Anmeldung genügt und schon erhält man Post. Unwissentlich einen Vertrag abgeschlossen und es drohen saftige Rechnungen. Die betrügerischen Maschen im Internet werden immer dreister und trickreicher, daher ist stets Vorsicht geboten. So können Sie sich wehren:

10 Tipps gegen Online Abzocke

1. Vorsicht vor vermeintlich kostenlosen Angeboten
Im Internet findet man nur selten bis garnicht Artikel, die kostenlos verschenkt werden. Seien Sie also stets misstrauisch! Informieren Sie sich über die Firma und lesen Sie das Kleingedruckte!

2. Gewinnspiele
Gewinnspiele sind eine effektive Methode, um den Verbraucher abzuzocken. Sie denken sich nicht viel dabei und machen spaßeshalber bei einem kostenlosen Gewinnspiel mit und kurze Zeit später erhalten Sie eine E-Mail oder gar einen Anruf, dass sie gewonnen haben. Ab diesem Punkt ist äußerste Vorsicht geboten. Das Gewinnspiel selbst ist nicht die Masche, sondern was damit einhergeht. Meist werden Sie im Anschluss dazu aufgerufen ein Abonnement abzuschließen um etwaige Steuerkosten abzudecken. Die Personen sind sehr gut darin, jemanden hinters Licht zu führen! Für Sie hört sich das alles zunächst sehr logisch an, doch trauen Sie ihnen nicht! Stellen Sie viele Fragen und versuchen Sie so viele Informationen wie möglich herauszulocken. Sie werden schnell merken, wie unseriös dieses Angebot ist.

3. Persönliche Daten nicht weitergeben
Die Angabe von persönlichen Daten im Netz ist immer schwierig. Im Zweifelsfall lieber einen falschen Namen mit falscher Adresse verwenden oder gar nicht erst angeben. Auf gar keinen Fall dürfen sie Ihre Kontodaten am Telefon weitergeben. Bei kostenlosen Angeboten sind Kontodaten eigentlich überflüssig. Seien Sie also wachsam!

4. Auf keinen Fall zahlen
Falls es welchen Gründen auch immer dazu kommt, dass Sie aufgefordert werden eine Rechnung zu bezahlen, zahlen Sie nicht! Wenn sie erst einmal gezahlt haben, wird es schwierig, das Geld zurückzuholen. Eine Zahlung kann vor Gericht als Schuldeingeständnis zählen.

5. Machen Sie deutlich, dass kein Anspruch besteht
Rechtsanwalte raten dennoch nicht dazu, die Forderungen komplett zu ignorieren. Stattdessen solle man auf jeden Fall deutlich machen, dass kein Anspruch besteht. Wer mit einem Brief einmal mitgeteilt hat, dass das Angebot unerwünscht ist, befindet sich auf der sicheren Seite.

6. Keine Angst vor Gerichtsverfahren
Lassen Sie sich nicht von Gerichtsurteilen irre machen, die den Inkasso-Schreiben beigelegt werden. Urteile im Sinne der Abzocker kämen nur in Ausnahmefällen zustande, etwa wenn die Gegenseite nicht vor Gericht erscheine.
"Häufig befassen sich die zitierten Urteile zudem mit ganz anderen Sachverhalten, zum Beispiel mit Klagen geprellter Kunden auf Schadenersatz. Die Inkassobüros selbst können keine Maßnahmen anordnen. So lange keine Post vom Gericht kommt, können Sie Mahnschreiben daher getrost weiter ignorieren."

7. Informieren Sie die Bank
Ein effektiver Weg, sich gegen die Machenschaften der Inkassofirmen zu wehren, ist es, Beschwerde bei dem Kreditinstitut einzulegen, bei dem das Konto der Abzocker geführt wird. Informieren Sie auch ihre Bank darüber, dass keine Einzugsermächtigung vorliegt, sodass Sie ihr Geld zurücküberwiesen bekommen.

8. Erstatten Sie Strafanzeige
Wenn Sie von Inkassobüros mit unberechtigten Forderungen unter Druck gesetzt werden, können Sie auch zur Gegenoffensive übergehen. Dies ist eine sinnvolle Maßnahme gegen die Betrüger, die sich meist danach zurückziehen. Eine Strafanzeige ist völlig kostenfrei.

9. Klagen Sie auf Schadenersatz
Um auf Schadenersatz klagen zu können, muss der Kunde nachweisen, dass ihm tatsächlich ein (monetärer) Schaden entstanden ist. Hat die Abzockfirma ihren Sitz in Deutschland, sind die Erfolgsaussichten relativ gut. Vor allem, wenn die entsprechende Firma einschlägig bekannt ist. Bei einem Firmensitz im Ausland wird es schwieriger. Halten Sie aus diesen Gründe Beweise fest. Speichern Sie die E-Mails oder machen Sie ein Screenshot von der Homepage.

10. Informieren Sie sich
Wird Ihnen ein verlockendes Angebot unterbreitet, schlagen Sie nicht sofort zu. Informieren Sie sich über das Produkt, den Hersteller und die Firma. Fragen Sie Freunde oder Familienangehörige nach ihrer Meinung. Sie werden schnell feststellen, dass es in den meisten Fällen um ein unseriöses Angebot geht. Denken Sie nicht: "Ja mir wird das nie passieren!", wenn Sie Maschen nicht kennen, dann ist Ihnen nicht klar, wie leicht man Opfer eines solchen Betrugs werden kann.

Zum Weiterlesen:

Phishing - die unbekannte Gefahr

Phishing ist ein Kunstwort und setzt sich zusammen aus “Password” und “fishing”, zu Deutsch “nach Passwörtern angeln”. Phishing-Betrüger fälschen E-Mails und Internetseiten, um an vertrauliche Daten wie Passwörter, Zugangs- oder Kreditkartendaten heranzukommen.

Wie potenzielle Phishing-Betrüger zu erkennen sind und welche wirksamen Schutzmaßnahmen bestehen, zeigt das folgende Erklärvideo: https://www.youtube.com/watch?v=J5f2zvO_e-8&t=3s

Sicherlich kann dieses Angebot lediglich einen ersten Eindruck davon vermitteln, welche Gefahren das zugrundeliegende Phänomen birgt. In diesem ersten Schritt erscheint es mir jedoch von viel größerer Bedeutung, dass Menschen überhaupt für die Thematik sensibilisiert werden und ein Bewusstsein für diese Erscheinung entwickeln. Schließlich ist der Begriff des "Phishing" insbesondere für sehr junge und für ältere Internetnutzer noch Neuland. Nicht ohne Grund sprechen Experten auch von einer unbekannten Gefahr. Erst im zweiten Schritt können dann im Zuge einer tiefergehenden Analyse weitere Schwerpunkte gesetzt und der Versuch unternommen werden, die Thematik noch besser zu durchdringen.

Mythos Darknet

In der Dokumentation über das Darknet wird die Funktionsweise, sowie Gefahren und Chancen erläutert: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/mythos-darknet-verbrechen-ueberwachung-freiheit-100.html

Hierfür wird genauer auf den Internetbrowser "Tor" eingegangen. Stellt er eine Art Ausweg aus der "Krise der Privatheit" dar? Außerdem wird die Frage gestellt, ob dies als neutrales Werkzeug eingesetzt werden kann oder ob Verantwortung für Geschehnisse im Darknet übernommen werden muss. Auch die vermeintliche Sicherheit des Darknets wird thematisiert. In der Dokumentation werden auch Aspekte aus dem Themenbereich "Freiheit und Sicherheit" mit einbezogen.

Cybermobbing - Unterrichtsideen für jede Klassenstufe

Mit Grundschulkindern über Cybermobbing zu reden und hierfür geeignete Materialien zu finden, scheint für den einen oder anderen schwierig zu sein. Die Internetseite http://www.sicherheit-macht-schule.de/Unterrichtsideen/Klasse_1_6/1256_Cyber_Mobbing.htm liefert hierfür Unterrichtsideen.

Diese sind in drei Altersstufen untergliedert und sollten somit sowohl Lehrerinnen und Lehrern der Grundschule, der Sekundarstufe und der Oberstufe geeignete Materialien liefern. Die Seite liefert nicht nur Anregungen, sondern zum Teil auch konkrete Unterrichtseinheiten. Beispielsweise ermöglicht die kindgerechte Geschichte „Rudi und Wolle“ selbst in Grundschulklassen einen guten Einstieg in die Thematik.

Die Macht von Big Data im Wahlkampf

Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt. - Der Psychologe Michal Kosinski hat eine Methode entwickelt, um Menschen anhand ihres Verhaltens auf Facebook minutiös zu analysieren. Und verhalf so Donald Trump mit zum Sieg.

Der folgende Artikel spricht für sich. Er zeigt, wie aus digitalen Fußabdrücken reale Menschen mit Ängsten, Bedürfnissen, Interessen und mit einer Wohnadresse werden und wie diese Daten zum politischen Wahlkampf genutzt werden. Cambridge Analytica behauptet, ein Modell entwickelt zu haben, das die Persönlichkeit jedes Erwachsenen in den USA berechnen kann.

Ein wachrüttelnder Artikel, der zeigt, wie mächtig und wertvoll unsere persönlichen Daten sind, die wir mit einem einzigen Facebook Like freigeben: https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt/

Internet-ABC - Web für Groß & Klein einfach gemacht

Bei der Seite Internet-ABC handelt es sich um eine Internetseite, die Schülern, Eltern und Lehrern nützliche Tipps & Tricks rundum das Thema digitale Bildung vermittelt und auch auf Risiken sowie Gefahren anschaulich aufmerksam macht. Unter Anderem werden geeignete Spiele- und Lernsoftwares vorgestellt. Bei Interesse schaut doch einmal vorbei und macht euch ein eigenes Bild davon :)

Dienstag, 18. Juli 2017

Botnetze - Botfrei

Ein Botnetz ist eine Gruppe von automatisierten Schadprogrammen, sogenannter Bots. Diese laufen auf vernetzten Computern zu einem Botnetz zusammen, welches von einem Botmaster kontrolliert wird. Botmaster haben die Möglichkeit, persönliche Passwörter oder Daten auszuspähen, das Netzwerk zum Versenden gefährlicher Spam-Mails zu verwenden oder gar einen Angriff auf ein IT-System zu starten.
Von Tom-b - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9084453

Die Infizierung eines Rechners kann auf verschiedene Arten erfolgen. Zum einen durch Malware, indem ein Nutzer eine Mail mit einer entsprechenden Programminstallation oder einen Link auf eine infizierte Website erhält. Zum anderen durch Downloads, indem der Nutzer freiwillig eine Applikation herunterlädt, die mit einem Trojaner verbunden ist. Darüber hinaus durch Exploits und manuelle Installation. Inzwischen haben die Betreiber, auch aufgrund bereits zerschlagener Botnetzwerke, ihre Strategie verändert und Smartphones, Webserver, Router oder andere vernetzte Geräte im Internet neben Computern integriert.


Doch wie kann man als Normalverbraucher und Laie diesem Problem begegnen? Im Jahr 2010 wurde die Homepage www.botfrei.de als "Anti-Botnet-Beratungszentrum" in Betrieb genommen. Das kurzfristige Ziel dieser privatwirtschaftlichen Initiative war das Verschwinden Deutschlands in den Top 10 der Botnetzaktivitäten. Dieses Ziel wurde 2013 erreicht. Seitdem wird das Projekt als Service des eco Verbands weiterbetrieben. Und so bietet sich diese Homepage als ein hilfreiches Mittel an, dieser Thematik zu begegnen, entgegenzutreten und vorzusorgen.

Die Homepage liefert Informationen zur Thematik, gibt Tipps und Anwendungshilfen für unterschiedliche Schutzprogramme und bietet einen guten Service in Form von Werkzeugen und Anleitungen. Darüber hinaus hat botfrei.de ein eigenes Wiki, welches sich speziell mit Internetsicherheit beschäftigt.

Meines Erachtens eine Website mit guten praktischen Hilfestellungen und wichtigen, aber eher unbekannten, Hintergrundinformationen. Ein Besuch lohnt sich und hat möglicherweise positive Folgeerscheinungen.

Montag, 17. Juli 2017

klicksafe.de


Wer kennt diese Werbung nicht: "Im wirklichen Leben würden Sie ihre Kinder schützen. Dann machen Sie es doch auch im Internet!" - Mit diesem Slogan fordert die Sensibilisierungskampagne, welche im Auftrag der EU handelt, alle Eltern auf, sich den Gefahren des Internets bewusst zu werden und ihre Kinder zu schützen.

Bei "klicksafe.de" handelt es sich um eine Kampagne, welche zur Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet beitragen soll. Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Projektkoordination) und die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) riefen dieses Projekt ins Leben, mit dem Hintergrund des Aktionsplans "Safer Internet Programme" der EU aus dem Jahr 1999. Ziele hierbei waren die Bekämpfung von illegalen, unerwünschten oder schädlichen Inhalten sowie die Förderung eines sicheren Umfelds.

Zielperson dieser Kampagne ist jeder, der etwas mit dem Internet zu tun hat. Egal ob Kinder, Jugendliche, Eltern, Pädagogen, Organisationen sowie Unternehmer und Betreiber von Internetseiten. Da die Zielgruppe der Kinder sehr schwer auf so eine Thematik anzusprechen ist, richtet sich diese Werbung vor allem an ihre Eltern, welche sie, durch ihre tägliche Nähe und im täglichen Umgang mit ihnen, im Hinblick auf einen kompetenten Umgang mit dem Internet besser sensibilisieren können: http://www.klicksafe.de/

Montag, 3. Juli 2017

Der Kampf gegen Fake News

Das Internet, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2017 und kämpfen gegen einen fast unbesiegbaren Gegner: Die Täuschung. Ein Jahrtausende altes Prinzip bekommt im endlosen Raum des Internets neuen Aufschwung. Die Waffen: billig und simpel gestrickt. Ihre Auswirkungen: so groß, dass man ihnen zutraut, nichts weniger als politische Systeme zum Einsturz zu bringen. 

Die Rede ist von Fake News. Über das Internet, vorwiegend in sozialen Netzwerken, bewusst verbreitete Falschnachrichten, die sich im schlimmsten Fall als virales Lauffeuer verbreiten, um möglichst viele Leser zu infizieren und zu manipulieren. Das alles klingt wie die Zombie Apokalypse 2.0? Nicht ganz, immerhin haben wir dieser Invasion etwas entgegenzusetzen. Eine starke Waffe. Teuer und schwierig in der Herstellung, aber stark genug, um die schlimmsten Katastrophen zu verhindern: Bildung!

Know your enemy ist der erste Schritt im Kampf um die Wahrheit, aber dazu muss erstmal klar sein, von was gesprochen wird, wenn man von Fake News spricht. Unter dem Begriff werden heute unterschiedliche Phänomene und Interessen subsumiert. 


Was sind Fake News und wofür werden sie generiert?

Fake News sind, wie der Name schon besagt, Falschnachrichten. Allerdings verfolgen ihre Erzeuger unterschiedliche Ziele. Und wie so oft haben diese vor allem mit Geld und Macht zu tun. Mit Fake News, die gut „clicken“, sich also im Internet stark und schnell verbreiten, lässt sich viel Geld verdienen und das mit minimalem Aufwand.

Zu Zeiten des amerikanischen Wahlkampfes machte eine Handvoll politisch völlig unmotivierter mazedonischer Jugendlicher mit Fake News sehr viel Geld. Sie produzierten am laufenden Band Falschnachrichten über die beiden US-Spitzenkandidaten. Gefragt waren private und sehr schmutzige Details. Selbst augenscheinliche Unwahrheiten, die etwa behaupteten, Hillary Clinton würde einen Kinderpornoring betreiben, wurden gern angeklickt und weiterverbreitet.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Hatespeech - Einblick in das Phänomen und wie politische Bildung darauf reagieren kann

„Stammtischparolen“ erreichen durch das Web 2.0 eine neue Dimension. Nirgendwo lassen sich fragwürdige Informationen, abwertende Gerüchte und Scheinwahrheiten schneller und mit so großer Reichweite verbreiten wie in sozialen Netzwerken. Die Glaubwürdigkeit dieser Nachrichten scheint hoch, auch wenn die ursprüngliche Quelle schwer nachvollziehbar ist - die Flut an Informationen kann gezielte Stimmungsmache und Meinungsmanipulation sein -, jedoch wird sie von Freund*innen, Bekannten und Familienmitgliedern geteilt.

Digitale Hatespeech in Form von Shitstorms, beleidigenden Kommentaren oder Fake News begegnet Internetnutzer*innen täglich. Gerade internetaffine Jugendliche sind somit ständig mit Hatespeech konfrontiert, ihnen fehlt jedoch im Umgang damit eine sichere Handlungsfähigkeit. Vielmehr reichen ihre Reaktionen - seien sie nun Teil der angegriffenen Gruppe oder nicht - von einem unguten Gefühl der Ohnmacht über ein Ausblenden der abwertenden Inhalte bis hin zu Resignation oder sogar zur Annahme, die teils durch Social Bots generierten und in Filterblasen verdichteten, immer wiederkehrenden Behauptungen entsprächen der Wahrheit.

Hatespeech – was ist darunter zu verstehen?

Hatespeech, zu deutsch Hassrede, ist Ausdruck von Rücksichtlosigkeit, Intoleranz und Brutalität sozialer Umgangsformen und Sprache, die an analogen Stammtischen und online in sozialen Medien zunehmen. Kennzeichen von Hatespeech ist das Schaffen eines zu verteidigenden „Wir“ durch die Konstruktion und Abwertung eines fremden bedrohlichen „Ihr“. Dieses Herabsetzen von „den Anderen“ geht einher mit gesellschaftlichen Differenzierungs- und Zugehörigkeitsprozessen, die rassistische Abwehrhaltungen zur Folge haben.

Getarnt wird Hatespeech oft durch den Vorwand der freien Meinungsäußerung à la „Man wird ja noch sagen dürfen, dass…“; sie ist jedoch als Diskriminierung und Tatbestand der Volksverhetzung zu verstehen, der erfüllt ist, sobald eine Person „in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder 2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet“ (StGB, §130(1)).

Das Ministerkomitee des Europarates hat bereits vor 20 Jahren, nämlich 1997, eine Empfehlung R (97) 20 über Hatespeech erlassen und dabei Hatespeech wie folgt definiert: „Jegliche Ausdrucksformen, welche Rassenhass, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus oder andere Formen von Hass, die auf Intoleranz gründen, propagieren, dazu anstiften, sie fördern oder rechtfertigen, einschliesslich der Intoleranz, die sich in Form eines aggressiven Nationalismus und Ethnozentrismus, einer Diskriminierung und Feindseligkeit gegenüber Minderheiten, Einwanderern und der Einwanderung entstammenden Personen ausdrückt“ (human rights.ch, 2017).

Montag, 26. Juni 2017

YouTube in der FAZ

Nachdem sich gleich mehrere Beiträge im Rahmen unserer Fundgrube zum Thema "digitale Bildung" mit YouTube und der überragenden Bedeutung des Videoportals für das (Selbst-)Lernen beschäftigt haben, hat niemand geringeres als die FAZ das Thema heute aufgegriffen: Sara Kreuter: "Nachhilfe auf YouTube. Stochastik in fünf Minuten":
"Schüler lassen sich den Lernstoff immer öfter auf Youtube erklären. Aber was taugt die digitale Nachhilfe und worauf muss man achten?"
Am Ende des Artikels werden folgende Kanäle kurz vorgestellt:

Donnerstag, 22. Juni 2017

Ein wenig YouTube muss sein... (Part 2)

YouTube -  Das Non Plus Ultra zur Vermittlung von Medienkompetenz an Jugendliche?

Wie bereits im Seminar Netzpolitik erwähnt,halte ich YouTube für DAS optimalste Medium zur Vermittllung von Medienkompetenzen, da es ,neben Google, einer der am häufigsten besuchten Seiten im World Wide Web ist, die stärkste Onlinevideostreamingplattform darstellt und in der heutigen Gesellschaft, vorallem unter den Jugendlichen, maßgeblich an Meinungsbildung, Informationsgewinn und Recherche beteiligt ist.
YouTube bietet außerdem die Möglichkeit Anschluss zu finden an Jugendliche und ihrem Alltag.
Das Ziel ist es, den SuS mithilfe geeigneter Kanäle und einer klaren Struktur, natürlich mit den jeweiligen didaktischen und pädagogischen Feinjustierungen, grundlegende Kompetenzen zur Internetrecherche, Differenzierung, Validität etc zu vermitteln.
Es würde mich sehr freuen, wenn im Laufe des Seminars/Semesters/Studiums ein Austausch zu relevanten und nützlichen Kanälen stattfindet. Ich habe euch ein paar informative, aber auch lustige, Videos verlinkt. Klickt sie ruhig an und natürlich nicht vergessen:
KOMMENTIERT, SUBSCRIBED UND LASST EIN LIKE DA :D


YouTube in Referaten

In der heutigen Zeit gibt es durch YouTube eine öffentliche Plattform für jeden, um Videoinhalte im Internet hochzuladen. Hier liegt es nahe, dass dies durchaus auch zur Wissensvermittlung verwendet wird. Mittlerweile gibt es nahezu für jedes Thema ein adäquates Tutorial oder “How-to”-Video, und gerade politische Inhalte erhalten immer mehr Aufrufe.

Für die Schüler heutzutage ist YouTube meist die erste Anlaufstelle, wenn sie etwas anschaulich erklärt bekommen wollen. Demnach ist es logisch, dass Youtube auch als Unterrichtsmedium eingesetzt werden kann und eingesetzt werden sollte.

Derzeit sehen wir, dass eigentlich kein Referat ohne Video auskommt, gerade im Fach Politikwissenschaft. Jedoch wird meist nicht das volle Potenzial der Videos ausgeschöpft, da diese oft ohne jegliche Einbindung ins Referat eingesetzt werden. Deshalb möchte ich nun grundsätzliche Richtlinien für die Verwendung von Videos, sowohl in Vorträgen als auch allgemein im Unterricht, vorstellen. Hierfür werde ich einige Verwendungsarten von YouTube-Videos behandeln.

1) Zu Beginn der Stunde/des Referats: Hierfür sollte grundsätzlich keine Einführung nötig sein, das Video ist lediglich dazu da, um die Aufmerksamkeit des Zuhörers zu bekommen. Wichtig ist hierbei, dass das Video einen engen Bezug zum Unterrichts-/Referatsthema hat und dass man direkt an den Inhalt des Videos anknüpft.

2) Während der Stunde/des Referats: Wichtig ist hierbei eine Einführung, welche beinhaltet, wovon das Video handelt und worauf zu achten ist, sowie eine kurze Auswertung dessen, was im Video geschah. Auch hier ist enger Themenbezug essenziell.

3) Am Ende der Stunde/des Referats, als Transfer oder zur Festigung: Hier ist es zwingend notwendig, den Kontext des Videos zu klären sowie einen Arbeitsauftrag im Voraus bereitzustellen. Das Video kann als Diskussionsgrundlage oder auch als Basis eines Arbeitsauftrags verwendet werden. Hier ist es weniger wichtig, einen engen Bezug zum Thema zu haben, da hier durchaus auch Transfer gefordert werden kann.

Ein Beispiel für die richtige Verwendung von Videos, beispielsweise im Referat, möchte ich noch nennen. Referatsthema: Rechtspopulismus am Beispiel Donald Trump (Video von Beginn bis Min 1:42)



Direkt anknüpfend daran stellt sich die Frage, wie ein derartig unseriöser Charakter zum Präsidenten der USA gewählt werden konnte. Hier wurde ein Video verwendet, welches keine Einführung benötigt, und es wurde ein direkter Themenbezug hergestellt.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Game der UN-Flüchtlingshilfe für den Schulunterricht

Die UNHCR zählt heute weltweit mehr als 65,3 Millionen Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen ihre Heimat verlassen mussten. Auch hier in Deutschland spürt man die "Flüchtlingskrise". Schülerinnen und Schüler bekommen durch die Medienlandschaft und Gesellschaft viele verschiedene Eindrücke, was es bedeutet, ein Flüchtling zu sein. Auf der einen Seite gibt es eine große "Willkommenskultur" und viele Möglichkeiten, sich für Geflüchtete zu engagieren, und auf der anderen Seite wird gewarnt vor den kulturellen Unterschieden und der Überforderung Deutschlands.

Wie können sich Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Bild machen? Ist es möglich, sich in Menschen hineinzuversetzen, die vor Krieg und Verfolgung aus ihren Heimatländern fliehen müssen? Die UNHCR entwickelte 2007 ein Online-Spiel für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren, in dem sich die Spieler in die Situation von Geflüchteten hineinversetzen müssen.

Das Spiel besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil befindet man sich in einer Situation, die einen zwingt, aus dem eigenen Land zu flüchten. Im zweiten Teil steht der Spieler dann vor einer neuen Herausforderung und ist auf der Suche nach Schutz und einer Unterkunft in einem fremden Land, dessen Sprache er nicht mächtig ist. Im dritten und letzten Teil des Spiels ist man schließlich sicher in einem neuen Land angekommen und hat einen genehmigten Asylantrag. Dennoch gibt es neue Herausforderungen bei der Integration und Arbeitssuche, und man wird mit vielen gängigen Vorurteilen konfrontiert.

Das Ziel des Spiels ist es, die Situation von Menschen auf der Flucht für Jugendliche zu veranschaulichen und ein Gespür dafür zu entwickeln, wie es sich anfühlt, sein Land verlassen und in einer Gesellscalft neu anfangen zu müssen. Ergänzt wird das Spiel durch ein "Fakten-Web", bei dem es viele Hintergrundinformationen zu den beiden großen Themen Flucht und Menschenrechte gibt. Außerdem gibt es einen Lehrerleitfaden (http://www.lastexitflucht.org/againstallodds/teachersupervision/de/pdf/Lehrerleitfaden.pdf) mit didaktischen Empfehlungen für den Unterricht. Hier geht es zu dem Online-Spiel: http://www.lastexitflucht.org/againstallodds/game.html

openPetition

openPetition ist eine offene Internetplatform für Online-Petitionen. Jeder Nutzer kann auf dieser Plattform seine eigene Petition erstellen. Der Aktionsraum von openPetition ist vor allem in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in anderen EU-Ländern. Ziel ist die Information der Bürger über politische Entscheidungsprozesse und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements: https://www.openpetition.de/

Online-Planspiele für den Politikunterricht

Politik Planspiele online durchführen. Verfügbar für Klein- und Großgruppen. Anpassung an verschiedene Altersstufen: www.planpolitik.de/

Online-Nachhilfe Duden Learnattack

Duden Learnattack ist eine Online-Plattform, auf der man mit Hilfe von Videos, Übungen und Tests seine Noten in der Schule verbessern kann. Wie lernt man mit Learnattack? In drei Schritten zum Erfolg! Mit einem strukturierten Lernprozess zu besseren Noten: Verstehen, Üben, Prüfen! So einfach kann lernen sein.

Mit Nachhilfe kann man seine Noten ganz einfach verbessern. Egal ob in Deutsch, Englisch, Physik, Latein oder vielen weiteren Fächern, die Duden Learnattack anbietet. Solltest du Aufgaben von deinem Lehrer in der Schule nicht auf Anhieb verstehen, ist dir die Nachhilfe von Duden Learnattack beim Nachholen – auch von komplizierten Sachverhalten – behilflich. Um deine Noten zu verbessern, bieten wir viele Übungsaufgaben an, sodass du die verschiedenen Themengebiete schnell und einfach verstehen sowie online lernen kannst. Whatsapp-Nachhilfe. Professionelle Nachhilfelehrer helfen dem Nutzer schnell und persönlich weiter. Schnell und unkompliziert Fragen loswerden.

Ein Bild und dessen Auswirkungen



Ein Bild, sehr unterschiedliche Interpretationen. Wie unterschiedlich die Wahrnehmung eines jeden Menschen ist und was diese Wahrnehmung mit der politischen Einstellung zu tun hat, zeigt uns dieses Video auf eine sehr anschauliche Weise.

Mittwoch, 31. Mai 2017

QR-Code Nutzung im Unterricht

Digitale Medien im Unterricht gezielt einzusetzen und diese auch noch mit möglichst wenig Aufwand vorbereiten zu können, bereitet angehenden Lehrerinnen und Lehrern immer wieder Kopfzerbrechen. Dabei sind QR-Codes, welche man sonst beispielsweise von Plakatwerbungen kennt, ein mögliches Mittel, das bisher kaum eingesetzt wird.

Im Unterricht können diese QR-Codes ganz unterschiedlich eingesetzt werden, sei es als Möglichkeit der Selbstkontrolle für gemachte Aufgaben, als Zusatzaufgaben für besonders schnelle Schülerinnen und Schüler oder als Möglichkeit, um sehr einfach weitere Hintergrundinformationen zu einem Thema anzubieten. Dabei lassen sich hiermit Grafiken, Bilder oder kleine Filme viel besser im Unterricht integrieren, als es beispielsweise nur mit schwarz-weiß Kopien auf Arbeitsblättern möglich ist. Auch lässt sich hiermit deutlich einfacher ein individueller Unterricht gestalten und auf einzelne Schüler eingehen als beispielsweise mit Frontalunterricht.

Der große Vorteil der QR-Codes ist, dass diese sowohl kostenlos als auch lizenzfrei verfügbar sind und jeder sie mit kostenlosen Apps sowohl lesen als auch erstellen kann. Voraussetzung für die Arbeit mit QR-Codes ist natürlich, dass jeder Schüler über ein Smartphone oder Tablet verfügt, mit welchem diese QR-Codes abgerufen werden können. Auch sollte die Schule über ein WLAN-Netzwerk verfügen, da Grafiken oder Filme sonst das Datenvolumen extrem belasten.

Die Idee der QR-Code-Nutzung im Unterricht stammt aus dem Blog der Internetseite Digitaler Bildungspakt (http://digitaler-bildungspakt.de/blog/), wo sich zum Thema Digitale Bildung viele verschiedene Autoren äußern. Hier werden auch Vorschläge für mögliche Apps gegeben, welche sich in den Augen der Autorin besonders gut eignen.

Ich persönlich denke, dass QR-Codes vor allem für den Einstieg ein geeignetes Mittel sind, da ich hierbei den Schülerinnen und Schülern schnell weitere Informationen zugänglich machen kann, die ich davor persönlich ausgewählt habe. Allerdings muss ich sicher sein, dass jeder in meiner Klasse ein Smartphone besitzt, oder ich muss für alle Tablets zur Verfügung stellen. Auch benötigt die Schule ein WLAN-Netzwerk, welches für die Schülerinnen und Schülern zugänglich sein muss.