Sonntag, 31. Mai 2015

OER: Filme zur politischen Bildung

Die Medienagentur edeos - digital education hat sich auf die Bereiche Politik, Globales Lernen und Umweltbildung spezialisiert und zu vielen einschlägigen Themen hervorragende Erklärfilme erstellt, die in diesem Blog auch immer wieder vorgestellt wurden. Die Agentur hat sich nun entschieden, sämtliche Medien (Filme, Infografiken, Skripte und Unterrichtsmaterialien), die in geförderten Projekten wie "WissensWerte" oder "poliWHAT"entstanden sind, unter eine Creative Commons BY-SA 3.0 Lizenz zu stellen (kostenfreie Nutzung, Weitergabe und Bearbeitung) und auf ihrer Webseite zum einfachen Download zur Verfügung zu stellen: http://edeos.org/downloads/. Ziel ist, die Nutzung der Medien weiter zu vereinfachen und einen Beitrag zur Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger freier Bildungsmaterialien (OER) zu leisten. Ein Beispiel unter vielen:

Montag, 25. Mai 2015

Digitale Bildung im Bundestag

In einem schönen Text zur Einstimmung auf die kommende Sitzung ("Fundgrube: Digitale Bildung"), der auf dem Blog der SPD-Bundestagsfraktion veröffentlicht wurde, schreibt Saskia Esken über "Humboldt und die Digitalisierung: Digitale Bildung für die Aneignung einer digitalen Welt – eine Begriffserklärung". Zwei Zitate als Appetithappen:
Wir müssen uns, bei aller Hochachtung für die uns eigene gründliche und kritische Würdigung von Risiken, endlich mit den Chancen der Digitalisierung beschäftigen, die diese für die Wirtschaft, für Bildung und Wissenschaft und letztlich für die Zukunft unserer gesamten Gesellschaft birgt.
„Digitale Bildung“ meint also nicht etwa die Digitalisierung von Lernprozessen, sondern deren qualitative Veränderung durch den sinnvollen und gezielten Einsatz digitaler Medien.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Obama mal 3?

Neulich im Internet:

Die Internetseite des ORF hat einen kleinen, amüsanten Artikel über die drei digitalen Identitäten des Barack Obama. Besonders nett finde ich die "Unterhaltung" zwischen Clinton und Obama: http://orf.at/stories/2279269/2279271/

EU-Kommission vs. Google - unfairer Wettbewerb?

Ein leicht verspäteter Post, aber ich finde das Thema sehr brisant und spannend:
Wie ihr wahrscheinlich durch die Medien erfahren konntet hat die EU-Kommission im April dem Internet-Giganten Google einen "unfairen Wettbewerb" vorgeworfen und ein formelles Verfahren eingeleitet. Google droht eine Strafe in Milliardenhöhe.
Hintergrundinformationen hierzu findet ihr unter http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/google-eu-kommission-wirft-google-unfairen-wettbewerb-vor-a-1028661.html oder auch bei der tagesschau unter http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eu-google-101.html.

"Google" - was verbindet ihr mit diesem Begriff? Eine Suchmaschine? Ein Shopping-Guide? Ein Navigationssystem? Ein Mail-Anbieter? Ein Wetterdienst?
Ja, die Funktionen und Dienste von Google sind zahlreich. Aber was spricht dagegen? Wir leben doch in einer freien Marktwirtschaft. Angebot trifft Nachfrage. Wettbewerb. Ist es falsch, dass Google die eigenen Dienste als erstes Suchergebnis in der Suchmaschine auflistet? Ein Wettbewerbsnachteil für Konkurrenten? Bestimmt. Aber wollen wir Verbraucher es nicht auch so? Ich persönlich nutze gerne die übersichtlichen und mir vertrauten Google-Dienste. Und ihr?

Mittwoch, 20. Mai 2015

Medienkompetenz-Datenbank der bpb

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) bietet eine hilfreiche Medienkompetenz-Datenbank an, die sich nach Bundesländern, Medientypen und der Art des Angebots durchsuchen lässt:
"Die Medienkompetenz-Datenbank bietet einen Überblick über die Vielfalt an länderübergreifenden, überregionalen und regionalen Angeboten zur Förderung der Medienkompetenz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Es ist eine systematische Sammlung von nachhaltigen institutionalisierten nicht kommerziellen Medienangeboten, deren erklärtes Ziel es ist, Medienkompetenz als Kernkompetenz zu fördern."

Dienstag, 19. Mai 2015

Bürgerhandbuch

Erlauben Sie mir einen Hinweis in eigener Sache: Das von mir und Paul Ackermann verfasste Bürgerhandbuch ist kürzlich erschienen. Darin finden sich auch jede Menge Aspekte aus dem Bereich der Netzpolitik. Das Buch ist im Wochenschau Verlag erschienen, Sie können es aber auch (wesentlich günstiger) über verschiedene Landeszentralen für politische Bildung beziehen, z.B. bei der LpB Baden-Württemberg.

Die vollständig überarbeitete und erweiterte 4. Auflage bietet Basisinformationen und 99 Praxis-Tipps, um sich politisch zu beteiligen und einzumischen. Das Buch besteht aus den folgenden 14 Bausteinen:

  • Vom Staatsbürger zum Weltbürger: Bürgerrollen im 21. Jahrhundert
  • Deutsche und europäische Demokratie – ein Mehrebenensystem für Bürgerbeteiligung
  • Sich Informationen beschaffen: Zeitung – Fernsehen – Google – Blogs
  • Die Meinungsbildung beeinflussen, an die Öffentlichkeit gehen
  • Durch Wahlen mitbestimmen: Kernstück jeder Demokratie
  • Abstimmungen: An Sachentscheidungen mitwirken
  • Parteien: An der politischen Willensbildung mitwirken
  • Vereine und Verbände: Gesellschaftliche Aufgaben und Interessen wahrnehmen
  • Von lokalen Bürgerinitiativen zu globalen NGOs: Sich für sich und andere einsetzen
  • Extremismus: Gefahren für die Demokratie erkennen und bekämpfen
  • Mit Verwaltungsbehörden umgehen: Bürger und Bürokratie als Partner
  • Sich an Planungen beteiligen: Formen der Bürgermitwirkung
  • Bürgerhaushalt: Können Bürger bei der Finanzplanung mitentscheiden?
  • Bürger als Verbraucher im Weltmarkt: Durch bewussten Konsum Nachhaltigkeit fördern
Jeder Baustein enthält neben einer Kurzeinführung die wichtigsten Grundinformationen, die durch Schaubilder, Fotos, Tabellen und Grafiken illustriert werden. Zudem finden Leserinnen und Leser wichtige Gesetzestexte, Originaltexte und Auszüge aus einschlägigen wissenschaftlichen Texten sowie auf den Marginalienspalten provokante Zitate zur jeweiligen Thematik.

Jedes Kapitel gibt Tipps zum Tun – insgesamt 99 an der Zahl. Durch Querverweise, Inhalts- und Stichwortverzeichnis werden sie sehr flexibel handhabbar und so zum regelrechten Handwerkszeug politischer Beteiligung. Literaturhinweise, Links und Surftipps machen Lust auf mehr.

Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten als Staatsbürger, EU-Bürger, Weltbürger, Wirtschaftsbürger und Netzbürger!

Montag, 4. Mai 2015

Artificial Intelligence

Vor kurzem habe ich hier im Blog auf einen TED Talk zum Thema Machine Learning hingewiesen, der den Stand der Dinge aufzeigt. Ging es in jenem Vortrag eher um die praktischen Aspekte der Thematik, wurde nun ein TED Talk veröffentlicht, der sich mit theoretischen (um nicht zu sagen: philosophischen) Fragen rund um Artificial Intelligence auseinandersetzt. Nick Bostrom gibt zu bedenken, dass es höchste Zeit ist, uns Gedanken darüber zu machen, wie wir sicherstellen wollen, dass wir keinen "Zauberlehrling-Effekt" erzielen. Was können wir heute tun, damit sich die künstliche Intelligenz, die uns morgen überholt haben wird, nicht gegen uns wendet?